@Jem_24:
also deine Argumentation klingt EIGENTLICH logisch aber bei der Klausur Herbst 2009 Aufgabe 2c/d kommt das falsche Ergebnis raus, wenn bei dem exp-Term KEIN Minus drin steht!
und zwar wird da ne Platinkugel in ne heiße Gasströmung gegeben und die soll sich aufheizen, d.h. bei der Bilanz müsste es ja laut Übungsleiter so heißen:
dH/dt = JQ , also NICHT dH/dt = -JQ
So, wenn jetzt integriert wird kommt ja in der Gleichung für die Mitteltemperatur kein Minuszeichen vor im Exponentialanteil, was mit der Musterlösung bisher ja noch übereinstimmt. Wenn man aber jetzt bei der d) T(unendlich) ausrechnen möchte kommt 20,955°C raus was grottenfalsch ist, denn dann würde sich ja die Kugel abkühlen im heißen Gasstrahl....nonsense
Also muss meiner Meinung nach dort doch ein Minuszeichen in den Exponentialterm rein und dann würden die 84°C auch wirklich rauskommen.
Das heißt aber wiederrum, dass man eigentlich, egal ob Aufheiz- oder Abkühlvorgang, immer ein minuszeichen im Exponentialterm braucht um auf die richtige Lösung zu kommen...hmmm.
Würde dann bedeuten, dass es IMMER heißt
dH/dt + JQ = 0 also dH/dt = -JQ
Angenommen man nimmt jetzt wirklich die Gleichung:
Tm = T(unendlich) + (T0 - T(unendlich)) * exp[-(blabla)*t)] für die Kugel mit (blabla) = die paar Stoffdaten da....
dann wär es ja logisch, dass für t-->0, Tm = T0 gilt und für T-->unendlich, Tm = T(unendlich)!
nicht wahr?
vor allem würd der Exponentialterm ohne Minuszeichen für t-->unendlich auch gegen unendlich gehen, was aber wieder nonsense ist, weil dann keine Temperatur rauskommt....
Irgendwie muss also IMMER ein Minuszeichen oben im Exponenten stehen, egal wie ichs mache, jedenfalls kommt, dann immer das richtige raus....
So ein mega scheiß ej....voll super ej...
falls irgendeiner noch ne idee hat wie man da besser logisch denken kann oder ne idee hat warum ohne das minuszeichen im exponenten falsche ergebnisse rauskommen...bitte meldet euch und helft mir, thanx
greetz
