Uni Karlsruhe Maschinenbau WS 08/09
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Autor Thema: Nach dem Bachelor...  (Gelesen 1908 mal)
Doug
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« am: 29. November 2011, 13:31:58 »


Bei mir stellt sich jetzt die Frage "Arbeiten oder Master" ?

Ich würde gerne von euch eine Einschätzung... bzw. was würdet ihr machen, wenn ihr ein Angebot vorliegen habt ... Vor-/Nachteile... usw Lächelnd

Alles was zum Thema passt eben ^^
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conni
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« Antworten #1 am: 29. November 2011, 17:15:30 »

Muss jeder für sich entscheiden...
Bei mir hat sich die selbe Frage gestellt.
Meine Argumente waren:
- man hat 2-3 Jahre mehr Berufserfahrung, dadurch ein höheres Gehalt, zumal die Anfangsgehälter nicht so stark unterschiedlich sind (s. http://www.vdi-nachrichten.com/_library/content/download/obj1974_Einstiegsgehaelter_Ingenieure_2011.pdf)
- gerade ist die Wirtschaftliche Lage sehr gut, wie ist das in 2-3 Jahren ->Griechenland...
- der Master wird von fast allen Firmen unterstützt im Rahmen eines Aufbaustudiums
- Welches Aufgabenprofil möchte ich ausüben? B.sc. ist im eher praktischen Bereich Tätig, M.sc. für Berechner eigentlich Mindestanforderung, Personalverantwortung eigentlich erst mit Dr-Titel...

Ich hab mich für die Firma entschieden, weil ich mit dem Aufgabengebiet und den Kollegen (kannte ich schon aus dem Prak.) mein Wunscheinsatzgebiet getroffen habe. Hätte das nicht geklappt, hätte ich den Master noch mitgenommen.
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duca999
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« Antworten #2 am: 29. November 2011, 19:27:47 »

Master weil:
- Die Studienzeit ist einfach zu geil, Arbeiten tut man noch den Rest des Lebens (nicht nur meine Meinung sondern eigentlich alle Ingenieure, die schon arbeiten, die ich gefragt hab)
- Die (Schwerpunkt-)Vorlesungen sind interessant Smiley
- Definitiv bessere Aufstiegschancen
- Höheres Einstiegsgehalt von ca. 2000€ ist eigentlich zu vernachlässigen aber... Netto immer noch über 100 Kästen Bier/Jahr Zunge

...

und natürlich:
- Wenn ich schon mal 13 Jahre an der Schule war und dann noch 7 Semester an der Uni (achja: Karlsruhe wohlgemerkt (Eliteuni und so, voll schwer...)) für meinen Bachelor... dann hör ich doch nicht so kurz vorm Ziel auf O_o

naja muss jeder selber für sich entscheiden!

btw:
Personalverantwortung eigentlich erst mit Dr-Titel...
Das ist ja mal Quatsch! Mach grad bei einem der größten Automobilhersteller ein Praktikum und da überwiegt die Anzahl der Nicht-Dr-Führungskräfte
« Letzte Änderung: 29. November 2011, 19:32:17 von duca999 » Gespeichert
Medhi
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« Antworten #3 am: 29. November 2011, 19:52:17 »

Vorteile Master:
+ ~2 Jahre Student sein
+ Institute, Themengebiete kennenlernen, die man interessant findet (und man bisher noch keine 100% Ahnung hat was man machen will)
+ M.Sc. Abschluss haben
+ Voraussetzung für Promotion

Vorteile Arbeiten:
+ jeden Monat Geld Smiley
+ mehr Berufserfahrung
+ Vertrautes Umfeld, man weiß die Stelle gefällt einem (wenn man von Praktikumsfirma übernommen wird)


Ich sehe es so: Wenn man ein Angebot bekommt, das spätere Arbeitsumfeld und die Tätigkeit einem gefällt ("Traumjob"), sollte man zuschlagen. Bekommt man ein Angebot und findet die Stelle nicht 100% Top, dann Master machen und in der Zeit Fokus setzen auf Wunscharbeitsgebiet (falls man es schon weiß, wenn nicht, dann sowieso Master).

Dass Dr.-Ing. wichtig ist für spätere Führungskraft ist Quatsch. Das kommt immer auf die Abteilung an (Forschung oder Entwicklung). Für mein Empfinden ist die Arbeit der Dr.-Ing.s aber spannender als der nicht Dr.-Ing.s. Aber das wäre ja eher eine Diskussion für nach dem Master.
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Schrödingers Katze gesucht, tot oder lebendig
klene
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« Antworten #4 am: 30. November 2011, 18:53:39 »

Zum Thema Einstiegsgehälter: Viele Firmen unterscheiden nicht zwischen Bachelor oder Master beim Einstiegsgehalt, gerade die Firmen die im Tarifvertrag drin sind bezahlen nach Stelle --> ohne Master 2 Jahre früher das GLEICHE Einstiegsgehalt!

weiterer Vorteil Berufserfahrung, mit 23 ein abgeschlossenes Studium und somit wesentlich früher bzw jünger in Führungspositionen wo es dann richtig Schotter gibt. Und in 5 Jahren frägt dich keiner mehr nach deinem Abschluss. Dr. Titel hat als E4 keiner und als E3 nur einen den ich kenne also totaler Quatsch dass man den braucht. Führungsqualitäten muss man haben, keinen Titel... Wer behauptet das man n Dr. Titel braucht ist echt Weldfremd!

Das wichtigste ist einen Bachelor an der UNI vorzuweisen. FH´ler oder BA´ler werden ungern oder gar nicht eingestellt und wenn dann mit wirklich niedrigem Einstiegsgehalt.

Meine Meinung ist auch dass das jeder für sich selbst entscheiden muss, aber immoment ist die beste Zeit um anzufangen den Ingenieure werden gesucht ohne Ende. Aber alles abhängig vom jeweiligen Angebot. Und "nur" weil man einen Bachelor hat muss man sich mit einem niedrigeren Einstiegsgehalt nicht zufrieden geben, dann lieber weiter suchen! Zu einem Dientleister wollte ich auch nicht daher kam füt mich nur der OEM in Frage sonst hätte ich auch noch den Master gemacht.

Aber ganz ehrlich Scheiß auf Uni! Das wirkliche Leben ist drausen! und jeden Monat n Arsch voll Geld anstatt Klausuren lernen... Perfekt!

Ich hab definitiv den Traumjob gefunden, alles andere ist Nebensache.

@Schwarz: soviel zum Thema mit einem Bachelor ist man nichts Wert!
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chickensalad
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« Antworten #5 am: 01. Dezember 2011, 00:10:12 »

Zum Thema Einstiegsgehälter: Viele Firmen unterscheiden nicht zwischen Bachelor oder Master beim Einstiegsgehalt, gerade die Firmen die im Tarifvertrag drin sind bezahlen nach Stelle --> ohne Master 2 Jahre früher das GLEICHE Einstiegsgehalt!
Statistik bitte.

weiterer Vorteil Berufserfahrung, mit 23 ein abgeschlossenes Studium und somit wesentlich früher bzw jünger in Führungspositionen wo es dann richtig Schotter gibt. Und in 5 Jahren frägt dich keiner mehr nach deinem Abschluss. Dr. Titel hat als E4 keiner und als E3 nur einen den ich kenne also totaler Quatsch dass man den braucht. Führungsqualitäten muss man haben, keinen Titel... Wer behauptet das man n Dr. Titel braucht ist echt Weldfremd!
Wir sprechen uns in 5 Jahren dann wieder.

Das wichtigste ist einen Bachelor an der UNI vorzuweisen. FH´ler oder BA´ler werden ungern oder gar nicht eingestellt und wenn dann mit wirklich niedrigem Einstiegsgehalt.
Nochmehr Statistiken bitte.


@Schwarz: soviel zum Thema mit einem Bachelor ist man nichts Wert!
Hat er nie behauptet.
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charmin
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« Antworten #6 am: 01. Dezember 2011, 10:55:28 »

Also ich kann beide Meinungen gut verstehen. Hatte nach meinem Praktikum auch das Angebot mit Bachelor übernommen zu werden.

Aber ich habe mich dagegen entschieden, weil:
- man bekommt zwar ein hohes Gehalt, aber wer geht danach nochmal studieren und gibt sich mit 700 öcken als Student zufrieden? (gut es gibt Masterprogramme bei den Firmen, aber das gibts auch nur bei den größeren, bei den kleineren hat man im besten fall eine Doppelbelastung...)

- das bruttogehalt sieht natürlich extremst geil aus auf dem papier, aber da man steuerklasse 1 ist und die ganzen sozialabgabe dazu kommen und man nichts mehr von mami und papi bekommt und wahrscheinlich auch nen auto und ne wohnung selbst finanzieren muss, glaube ich nicht, dass man am anfang sooo viel besser dasteht - man will ja auch seinen lebensstandard erhöhen und dann geht halt alles für das größere auto oder die bessere wohnung drauf

- es gibt grad nichts geileres als master zu studieren. unglaublich viel zeit mal nebenher was zu machen, wozu man während dem bachelor nie zeit hatte.

- meine persönliche meinung: wenns der wirtschaft schlechter geht, werden zuerst die entlassen, die weniger qualifikationen haben, das wären dann die bachelor...

--> deshalb master und in zwei jahren bin ich immer noch jung genug, um durchzustarten ^^
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$core
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« Antworten #7 am: 01. Dezember 2011, 15:09:15 »

Im Grunde haben alle "Recht" Zwinkernd
Da wir bisweilen aber ALLE noch nichts haben, was sich als Berufserfahrung betiteln liese, trotz Praktika, lebt unser Wissen um die Vor- und Nachteile eines sofortigen Berufseinstiegs von subjektivem und womöglich nicht meßbarem Wissen von Verwandten, Bekannten, Vorgesetzten aus Praktika und irgendwelchen Artikeln im Netz oder Zeitschriften, die auch nicht als die Wahrheit schlechthin hinzunehemen sind.

Der gemeinsame Nenner aller Aussagen ist uns auch klar:

Mit zunehmender Berufserfahrung rückt der Studienabschluss in den Hintergrund. In den Vordergrund rücken dann Arbeitsschwerpunkte, Arbeitszeugnisse, Erfolg bei der Arbeit, Social Skills (möchte man selbst in der Rolle des Chefs sein, ist auch ein Doktortitel kein Garant - den kann man sich allenfalls "ausbezahlen" lassen)

Die Frage nach dem Gehalt sollte man auch nicht mit Statistiken ausdiskutieren, die doch nur einen ungefähren Mittelwert aufzeigen und in der Arbeitsvielfalt im Maschinenbau nicht wirklich repräsentativ sind. Oft zählt hier doch auch das eigene Verhandlungsgeschick, was als Einsteiger wohl nicht wirklich ausgeprägt sein wird. Ebenso das klassische Angebots-Nachfrage-Verhältnis auf dem Markt.
Schafft man nach 2-4 Jahren rechtzeitig den Sprung, wartet meist ja schon die nächste Stufe der Karriereleiter - unabhängig vom Abschluss. Wir kommen von einer "Eliteuni", da brauchen wir uns ja sowieso keine Sorgen machen ;p
Und Gehalt, wie ich finde, ist nicht das einzige Kriterium, das für oder gegen eine Arbeitsstelle spricht, sondern auch soziale Absicherung sowie andere Zusatzleistungen und Extras, die insgesamt ein Rundumsorgenfreipaket ergeben. Mit Bruttogehältern kann man den Blinden zwar locken, aber macht er beim Netto die Augen auf, fühlt man sich auch nicht mehr so geil bezahlt Smiley

Insgesamt, wie ich finde, macht studieren Spaß. Man kann noch tolle & neue Dinge lernen und erleben, ohne sich von der Hektik auf
dem Arbeitsmarkt erdrücken lassen zu müssen. Die Rente rückt auch immer weiter in die Ferne, sprich: Arbeiten dürfen wir noch lange genug (wurde auch schonmal gesagt). Da machen die 2 Jahre den Bock auch nicht mehr so fett.

Und wie man Karriere macht, hängt doch sowieso vom Einzelnen ab.







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Nick
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« Antworten #8 am: 02. Dezember 2011, 17:43:07 »

Das wichtigste ist einen Bachelor an der UNI vorzuweisen. FH´ler oder BA´ler werden ungern oder gar nicht eingestellt und wenn dann mit wirklich niedrigem Einstiegsgehalt.

dazu gibt es auch unterschiedliche Meinungen. Wird wohl bei deiner Firma so sein, aber einige Unternehmen wollen KEINE Uni-Bachelor, weil die nur ein 'halbes' Studium gemacht haben, während sie FH-Bachelors gern nehmen, die sich wohl besser etabliert haben als Neueinsteiger.
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Provaider
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« Antworten #9 am: 05. August 2014, 20:24:45 »

So Leute, 2,5 Jahre sind rum. Wer hat erste Erfahrungen zu posten?

PS Ich bin auch eher für Arbeiten muss ich mein ganzes leben, da kann ich ruhig noch ein bisschen an der Uni rumhängen.
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x!m
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« Antworten #10 am: 07. August 2014, 19:01:16 »

Die Frage ist wohl eher, wer noch den Weg ins Forum findet  Lächelnd
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