Uni Karlsruhe Maschinenbau WS 08/09
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Autor Thema: Vorsicht vor Abschlussarbeit am MRT (Prof.Stiller)  (Gelesen 1705 mal)
$core
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« am: 30. Mai 2014, 12:37:11 »

Erlebnis eines Kommilitonen - Zitat aus Facebook-Post:

"Wenn Ihr oder jmd., den ihr kennt (der jmd kennt (der jmd kennt usw.)) erwägt, eine Abschlussarbeit am Institut für Mess- und Regelungstechnik (MRT) am KIT zu schreiben, am Besten nochmal überdenken.
Ich darf mal den O-Ton zitieren: "Wenn man eine 1 vor dem Komma haben möchte, dann muss die Arbeit INTERNATIONAL PUBLIKATIONSWÜRDIG sein. [...] Eine 3.3 ist bei uns keine seltene Note. [...] Von der typischen Notenskala der Maschinenbauer halten wir nichts. [...] Eine 2.0/2.3 ist doch eine "gute" Note". (Vergleich mit VDI zeigt: 2.0 ist eine Klatsche, aber okay)."
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« Antworten #1 am: 30. Mai 2014, 13:16:57 »

ich muss aber auch sagen, dass im master und grad bei abschlussarbeiten, die institute nur so mit 1,.. um sich werfen. für uns ist das ja gut, aber von vornerein quasi eine 2,.. auzuschließen und dass dann als "klatsche" zu werten. ich weiß nicht, dann hätte man keine notenskala bis 4,0 definieren müssen
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$core
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« Antworten #2 am: 30. Mai 2014, 15:32:27 »

schon...dennoch ist's in vielen studiengängen der standard. und weil man das in der masse so handhabt, ist es auch ein ungeschriebenes gesetz, dass ne 2,x ne klatsche sein wird. da interessiert es auch niemanden, dass prof. xyz das komplette notenspektrum ausnutzt

Quelle: VDI-Nachrichten; Aussage eines Professors mit Kommentar von Heiko Mell

Zitat
(5) Dass sich die Noten bei Abschlussarbeiten im Ingenieurwesen - unabhängig ob FH oder TU - meistens zwischen Eins und Zwei bewegen, hat sich seit Jahrzehnten so eingespielt. Das weiß man als Bewerbungsempfänger. 1,0 heißt dann exzellent, 1,3 überdurchschnittlich, 1,7 durchschnittlich, 2,0 mäßig und alles was schlechter ist, heißt durchgefallen. (Ein bisschen stolz war ich deshalb seinerzeit bei meinem Maschinenbaustudium an der TU München schon, bei allen drei Semesterarbeiten und der Diplomarbeit eine glatte 1,0 erreicht zu haben.) Man entlässt in diesem Stadium aber keinen Studenten mehr ohne Diplom. (6) Ärgerlich ist es natürlich, wenn an einigen Hochschulen Bürokraten die Zwischennoten abgeschafft haben, denn zwischen einer 1,0 und einer 2,0 liegen Welten.
(wurde mal gedruckt, jetzt im Archiv: http://www.ingenieur.de/Arbeit-Beruf/Heiko-Mell/Leserreaktion/2379-Benotung-Abschlussarbeiten-Unternehmen)
« Letzte Änderung: 30. Mai 2014, 15:36:24 von $core » Gespeichert
Rrrr
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« Antworten #3 am: 30. Mai 2014, 15:41:52 »

ich muss aber auch sagen, dass im master und grad bei abschlussarbeiten, die institute nur so mit 1,.. um sich werfen. für uns ist das ja gut, aber von vornerein quasi eine 2,.. auzuschließen und dass dann als "klatsche" zu werten. ich weiß nicht, dann hätte man keine notenskala bis 4,0 definieren müssen

Andererseits gibt es auch genügend Fächer (gerade im Bachelor, aber im master auch noch einige wenige), wo es nahezu unmöglich ist, oft auch wegen schlechter Materialien + Vorlesungen eine gute Note zu erreichen. An anderen Unis werden die guten Noten nur so umher geworfen. Da finde ich es auch gerechtfertigt, dass gerade bei den Abschlussarbeiten so gute Noten vergeben werden. Ansonsten fällt man oft schon durchs Bewerbungsraster und fragt sich dann doch irgendwann vielleicht, wieso man nicht an der FH Buxtehude studiert hat und nen 1,0 Durchschnitt hat...
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rains
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« Antworten #4 am: 30. Mai 2014, 15:48:12 »

Am besten Arbeitsvertrag unterschreiben bevor man die Note für die Masterarbeit bekommt  Zwinkernd
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« Antworten #5 am: 30. Mai 2014, 17:04:13 »

Zitat
Andererseits gibt es auch genügend Fächer (gerade im Bachelor, aber im master auch noch einige wenige), wo es nahezu unmöglich ist, oft auch wegen schlechter Materialien + Vorlesungen eine gute Note zu erreichen. An anderen Unis werden die guten Noten nur so umher geworfen. Da finde ich es auch gerechtfertigt, dass gerade bei den Abschlussarbeiten so gute Noten vergeben werden. Ansonsten fällt man oft schon durchs Bewerbungsraster und fragt sich dann doch irgendwann vielleicht, wieso man nicht an der FH Buxtehude studiert hat und nen 1,0 Durchschnitt hat...

1.) Meinst du nicht dass die noch einen Unterschied zwischen FH und Uni machen?
2.) ja gut, die ganzen Pflichtfächer muss man meiner Meinung nach aus der Diskussion hier rausnehmen
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« Antworten #6 am: 30. Mai 2014, 20:30:56 »

1.) Meinst du nicht dass die noch einen Unterschied zwischen FH und Uni machen?

Ich denke, das hängt immer von dem ab, der vor dir sitzt. Ich wurde beispielsweise bei meinem Praktikum bei einem großen und bekannten Konzern, der in der Nähe meiner Heimat ist, gefragt, wieso ich nicht an der lokalen FH studieren würde, ob ich da nicht angenommen worden wäre... Und ich denke, es weiß auch nicht jeder, dass das KIT zumindest im oberen Teil der Maschinenbau-Unis anzusiedeln ist.
Aber wie das so ist, jeder macht da seine eigenen Erfahrungen, beim einen werden nur auf die Noten geschaut, beim anderen sind die eher unwichtig usw... Schaden tut ne gute Abschlussarbeit aber wahrscheinlich nicht Smiley

2.) ja gut, die ganzen Pflichtfächer muss man meiner Meinung nach aus der Diskussion hier rausnehmen

Definitiv, aber ich weiß von Freunden mit denen ich Abi gemacht habe, dass die auch bei solchen Fächern mit ner Woche lockerem lernen ne 1,x als Note haben. Und das waren z.T. auch Unis...
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« Antworten #7 am: 31. Mai 2014, 08:45:06 »

Zitat
Definitiv, aber ich weiß von Freunden mit denen ich Abi gemacht habe, dass die auch bei solchen Fächern mit ner Woche lockerem lernen ne 1,x als Note haben. Und das waren z.T. auch Unis...

Vllt hat das hier am KIT auch immer noch was damit zu tun, dass sie denken, sie wären immer noch eine Elite-Uni, bzw was "besseres" Lächelnd
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Schantalle
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« Antworten #8 am: 12. September 2014, 09:33:21 »

Zitat
Definitiv, aber ich weiß von Freunden mit denen ich Abi gemacht habe, dass die auch bei solchen Fächern mit ner Woche lockerem lernen ne 1,x als Note haben. Und das waren z.T. auch Unis...

Vllt hat das hier am KIT auch immer noch was damit zu tun, dass sie denken, sie wären immer noch eine Elite-Uni, bzw was "besseres" Lächelnd

Zitat des ehemaligen Prof. meines Dads: "Die Karlsruher Studenten sind nur deshalb so gut, weil die Vorlesungen und Unterlagen so schlecht sind." Lächelnd
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Provaider
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« Antworten #9 am: 12. September 2014, 09:42:09 »

Zitat
Definitiv, aber ich weiß von Freunden mit denen ich Abi gemacht habe, dass die auch bei solchen Fächern mit ner Woche lockerem lernen ne 1,x als Note haben. Und das waren z.T. auch Unis...

Vllt hat das hier am KIT auch immer noch was damit zu tun, dass sie denken, sie wären immer noch eine Elite-Uni, bzw was "besseres" Lächelnd

Zitat des ehemaligen Prof. meines Dads: "Die Karlsruher Studenten sind nur deshalb so gut, weil die Vorlesungen und Unterlagen so schlecht sind." Lächelnd
Grinsend Interessante Theorie oder Sichtweise des Profs.
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dowdow
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« Antworten #10 am: 19. September 2014, 06:53:20 »

die meisten vorlesungen waren wirklich extrem schlecht, es sei denn sie wurden von einem assistenen gemacht der noch in unserer zeit lebt

eigentlich ein veralteter studiengang aus dem letzten jahrtausend mit vielen nutzlosen inhalten, der künstlich schwierig gehalten wird
« Letzte Änderung: 25. September 2014, 18:18:21 von dowdow » Gespeichert
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