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Ferritisch-Perlitische, perlitische, austenitische Stähle?
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Thema: Ferritisch-Perlitische, perlitische, austenitische Stähle? (Gelesen 1359 mal)
Atömchen
Jr. Member
Beiträge: 86
Ferritisch-Perlitische, perlitische, austenitische Stähle?
«
am:
24. September 2011, 21:45:11 »
Hallo zusammen!
Blöde Frage aber was ist ein ferritisch - perlitischer, ein austenitischer oder ein ferritischer Stahl? Sind das nur andere Namen für die Wärmebehandlungsmethoden oder wie muss ich das verstehen?
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marius
Newbie
Beiträge: 38
Re: Ferritisch-Perlitische, perlitische, austenitische Stähle?
«
Antwort #1 am:
24. September 2011, 21:56:55 »
austenisitscher stahl: durch zugabe von austenitbildnern kann kfz-struktur auch bei raumtemperatur erreicht werden
("niccomann macht gamma an", also Ni, C, Co, Mn, N )
und hier ist dann glaube ich dann noch keine wärmebehandlung dabei
bei perlitisch-ferritisch und ferritisch bin ich ehr überfragt...
kann mir jemand meine meinung zu austenitischem stahl bestätigen?
«
Letzte Änderung: 24. September 2011, 22:16:46 von marius
»
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Domi
Full Member
Beiträge: 174
Re: Ferritisch-Perlitische, perlitische, austenitische Stähle?
«
Antwort #2 am:
24. September 2011, 22:30:41 »
Austenitischer Stahl wurde schon richtig erklärt: ein unlegierter Stahl kann bei Raumtemperatur kein austenitisches Gefüge haben, da sich Austenit (kfz Gitter) bei 723°C umwandelt in ein krz Gitter (siehe Fe-Fe3C-Diagramm). Durch spezielle Legierungszusätze kann kann diese Umwandlung verhindert werden, wodurch man auch noch bei Raumtemperatur Austenit mit kfz Gitter vorfinden kann, deshalb austenitischer Stahl.
Ferritisch-Perlitischer Stahl bedeutet einfach untereutektoider Stahl (oder unterperlitischer Stahl <<< sind alles Begriffe für denselben Stahl). Unterperlitisch/untereutektoid/ferritisch-perlitisch bedeutet, dass der Stahl weniger als 0,8 Ma-% Kohlenstoffgehalt hat. (übereutektoider/überperlitischer Stahl wäre dann Stahl über 0,8 Ma-%
keine Ahnung ob man das auch perlitisch-zementitischer Stahl nennen kann^^)
Ferritischer Stahl ist anscheinend Edelstahl oder so (hab ich gerade nachgelesen). Aber keine Ahnung wo im Skript der Begriff "ferritischer Stahl" auftaucht
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Tm89
Full Member
Beiträge: 118
Re: Ferritisch-Perlitische, perlitische, austenitische Stähle?
«
Antwort #3 am:
25. September 2011, 11:39:55 »
ist der ferritische stahl nicht der mit weniger als 0,02% C?
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Pfanne
Full Member
Beiträge: 179
Mach
Re: Ferritisch-Perlitische, perlitische, austenitische Stähle?
«
Antwort #4 am:
25. September 2011, 15:25:43 »
schaut mal im WSKII-Skript auf S.19
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JasminM
Full Member
Beiträge: 116
Re: Ferritisch-Perlitische, perlitische, austenitische Stähle?
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Antwort #5 am:
05. Oktober 2011, 12:59:00 »
Auf Seite 19 steht ja, was ferritische Stähle sind, aber was ist dann bei den ferritisch-perlitischen anders?
Also:
ferritische Stähle --> Legierungszusätze bewirken eine Einengung des Gamma-Gebiets, was dazu führt, dass man auch bei hohen Temperaturen noch "ferritische Mischkristalle" auftreten (diese bleiben dann auch krz?)
ferritisch-perlitische Stähle --> untereutektoider Stahl mit weniger als 0,8Ma-% Kohlenstoff
Sind das nur verschiedene Definitionen für das gleiche?
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z1g
Full Member
Beiträge: 113
Re: Ferritisch-Perlitische, perlitische, austenitische Stähle?
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Antwort #6 am:
05. Oktober 2011, 13:13:05 »
Nein, du sagst es ja eigentlich schon. Ferritische Stähle brauchen Legierungselemente.
Ein Ferritisch-Perlitischer Stahl ist einfach ein Stahl mit C-Gehalt unter 0,8%, also ein C45 oder was auch immer.
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JasminM
Full Member
Beiträge: 116
Re: Ferritisch-Perlitische, perlitische, austenitische Stähle?
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Antwort #7 am:
05. Oktober 2011, 13:21:55 »
Ja klar, dass ist logisch:-) Manchmal hilft es, wenns einem von jemand anderem nochmal gesagt wird..
Danke schön :-)
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rolubo
Full Member
Beiträge: 187
Re: Ferritisch-Perlitische, perlitische, austenitische Stähle?
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Antwort #8 am:
13. Oktober 2011, 15:24:20 »
Eine andere Frage:
Ich wurde in der Prüfung gefragt warum man eine Übergangstemperatur misst bei ferritisch-perlitischen Stählen im Kerbschlagbiegeversuch.Ich darauf:weil sich der Stahl in der Tieflage spröde und in der Hochlage duktil verhällt.Das hat dem Prüfer ,aber nicht gereicht.Er meinte,dass bei krz Metallen bei der Übergangstemperatur weiter Gleitsysteme aktiviert werden also von 12 in der Tief zu 48 in der Hochlage.Weiss jdm warum bzw kann es erklären?Hab im Skript nichts dazu gefunden :S
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hartzer@work
Full Member
Beiträge: 114
MaschinenBauer
Re: Ferritisch-Perlitische, perlitische, austenitische Stähle?
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Antwort #9 am:
13. Oktober 2011, 21:07:46 »
das steht weit vorne im ersten skript und wird in einem bild erklärt
da nimmst du nicht einen würfel und malst da deine systeme ein- sondern eben 2 oder 3 nebeneinander und hast dann so leicht schräge ebenen (voll komisch das ohne bild zu erklären)
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rolubo
Full Member
Beiträge: 187
Re: Ferritisch-Perlitische, perlitische, austenitische Stähle?
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Antwort #10 am:
14. Oktober 2011, 14:15:13 »
Kannst du bitte die Seitenzahl raussuchen hartzer?Ich finds echt nicht.
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